Newsletter Marketing das ankommt

E-Mail & Newsletter Marketing für Berater, Trainer und Coaches

Lesezeit: 7 Minuten

E-Mail Marketing ist das effektivste Instrument zum Gewinnen und Halten von Kunden. Erfahre in diesem Beitrag was erfolgreiches Newsletter Marketing ausmacht. So erstellst Du E-Mails die wirklich ankommen, Vertrauen gewinnen und potenzielle Kunden überzeugen.

E-Mail und Newsletter Marketing – ein Relikt?

Newsletter-Marketing ist seit über 20 Jahren die Konstante im Marketing. Im Gegensatz zu Algorithmus-Änderungen bei Google, Facebook und anderen Medien ist bei einer E-Mail immer klar, wer diese angezeigt bekommt. Ob die Empfänger diese öffnen, lesen oder sogar auf die Links klicken, steht auf einem anderen Blatt. Im Gegensatz zu anderen Medien wissen wir aber: Die Nachricht kommt im Postfach des Empfängers an. Das ist sogar messbar. Nicht umsonst

E-Mail-Marketing - Return on Invest Statistik
Quelle: emarketer.com

Letzteres selbstverständlich nur, wenn wir es richtig machen. Wenn wir es richtig machen, werden E-Mails dann auch von einem Großteil unseres Publikums gelesen und entfalten positive Wirkung auf unser Unternehmen. Dafür gibt es ein paar Stellschrauben, welche über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.

1. Wirkungsvolle Inhalte
2. Ansprechendes Aussehen
3. Die richtige Technik
4. Effektive Tools
5. Das richtige Monitoring

Wirkungsvolle Inhalte – klar, nützlich und zielgerichtet

Gutes Newsletter-Marketing ist keine Werbeschleuder. Mach keine Werbung. Newsletter sollten gerade im Dienstleistungsbereich zu 90% hilfreich und nur zu 10% werblich sein. Niemand liest gerne E-Mails, welche immer die Botschaft „Kauf, kauf, kauf…“ transportieren. Gerne lesen wir vor allem jene E-Mails, die uns nützen. Setze also unbedingt immer Qualität vor Quantität. Wenn Du einen wirklich nützlichen und inhaltsvollen Newsletter nur alle 1 oder 2 Monate schaffst: Dann ist das auch gut.

Lieber ein Newsletter der monatlich gelesen wird, als ein Newsletter der wöchentlich im digitalen Papierkorb landet. Denn E-Mail-Marketing ist in Deinem Markt ein großartiges Werkzeug für das Aufbauen von Vertrauen. Also frage Dich: Willst Du eine Spamschleuder sein? Oder willst Du als kompetenter, vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen werden?

Eine klare Linie

Kompetent heißt nicht kompliziert. Thema der E-Mail sollte von Anfang an klar sein. Das erreicht man mit dem Betreff und der Beschreibung der Mail. Gerade die Beschreibung wird oft vernachlässigt oder sogar vergessen. Erkläre hier nochmal in ein paar Worten mehr, worum es in der Mail geht. Da die Beschreibung oft direkt unter dem Betreff angezeigt wird, sollte es zudem ergänzend wirken und keine Duplikate enthalten.

Betreff und Beschreibung für erfolgreiche Mailings
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Außerdem gehört dazu, dass auch der Absender klar ist. Bekommt Dein Abonnent eine Mail von „Klaus Müller“, der „Changeberatung“ oder „Klaus Müller – Die Changeberatung“. Letzteres ist der Idealfall. Hier ist ein direkter Ansprechpartner sowie das Unternehmen erkennbar.

Nur ein Thema

Dein Newsletter sollte fokussiert sein. Nur so entfaltet er maximale Wirkung. Das heißt, in jeder E-Mail geht es nur um ein Thema. Wenn Du wirklich viel zu sagen hast, dann nutze gerne mehrere Inhalte. Aber nur, wenn diese beispielsweise ein Thema aus verschiedenen Seiten beleuchten.

Denn wenn Du mehrere Themen anschneidest, wird das Profil Deiner Mail verwaschen. Wie formulierst Du zum Beispiel den Betreff, wenn die Mail einen Beitrag zu Teamkonflikten und einen zu agilem Projektmanagement enthält?

Ein formuliertes Ziel

E-Mails sollten wirkungsvoll sein. Doch was heißt das? Messbare Wirkung entfaltet Dein Newsletter, wenn Du Ziele definierst. Also was sollen die Leser Deines Newsletters tun? Sollen Sie auf Deine Webseite gehen, etwas herunterladen oder sich ein Video ansehen? Und was ist überhaupt das Ziel hinter dieser Handlung? Willst Du neue Abonnenten in YouTube gewinnen oder mehr potenzielle Kunden auf einen Blogbeitrag lenken, in der auch eine Leistung beworben wird?

Setze Dir also Marketingziele und gib der E-Mail den letzten Schliff mit einer vorbereitenden Handlungsaufforderung, welche Deinen Leser neugierig auf das machst, was da kommt.

Überzeugende Optik – einfach aber emotional

Das Aussehen ist der nächste wichtige Punkt im Newsletter-Marketing, der Deine Leser überzeugen sollte. Es gibt ein paar Grundlagen mit denen Du Deine Mails attraktiv, leicht lesbar und spannend gestaltest.

Die erste Stelle, an der Du mit Grafiken arbeiten solltest, ist im Betreff oder der Beschreibung der Mail. Noch der Empfänger die E-Mail öffnet kannst Du mit einer Grafik bereits Erwartungen wecken. Oder besser gesagt: mit Emojis. Es gibt einige Studien, die belegen: Das richtige Emoji in Betreff oder Beschreibung steigert die Öffnungsrate der E-Mail schon enorm. Allein der Emoji sorgt für 5-15% mehr Öffnungen Deiner Mail. Das sind bei 100 Empfängern bis zu 15 mehr potenzielle Kunden, welche Deine E-Mail überhaupt öffnen.

Einfach und übersichtlich

Wenn die E-Mail geöffnet wurde, sollte sie dann auch das halten was sie verspricht. Eine Überschrift ergänzend zum Betreff der Mail und eine kurze Einleitung, welche den Leser in das Thema einführt und Neugier erzeugt. Verwende nicht zu viel Text, zu viele Überschriften oder verschiedene Textstile. Halte es einfach, linear und führe Deine Leser optisch bis zur CTA.

Bilder

Verwende wenigstens ein Bild passend zum Thema und/oder zur Zielgruppe. Denn Bilder lösen viel schneller Emotionen aus, als reiner Text.

Perfekte Technik – damit alles ankommt

Spam Begriffe im Newsletter Marketing
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Damit ein Newsletter wortwörtlich auch gut ankommt, gibt es ein paar ganz trockene technische Details, die man erledigen sollte. Damit kommen so viele E-Mails wie möglich auch beim Empfänger an.

Das wohl selbstverständlichste ist das Vermeiden von Spamwörtern. Es gibt Listen von Worten die von einigen Filtern als Spam erkannt und schlimmstenfalls komplett abgewiesen werden.

Eine weitere Technik, um langfristig Spamfiltern zu entgehen ist die Personalisierung. Umso besser Du Nutzer ansprichst, umso weniger markieren Sie Deine Mails als Spam. Dafür brauchst Du jedoch die Namen der Mail-Empfänger, welche Du in Deine E-Mails einfügen kannst.

Server, Anbieter und Domains

Nutzt Du einen seriösen Mail-Dienstleister, bietet Dir dieser mit großer Wahrscheinlichkeit an Deine Domain freizuschalten. Dann lass Deinen Webmaster auch die sogenannten SPF-Records anpassen. Das sorgt dafür, dass der Empfänger keine Mails von fremden Domains oder nicht eindeutig erkennbaren Quellen bekommt. Das heißt: Weniger E-Mails kommen als „unzustellbar“ zurück.

Fehlerfreies HTML ist übrigens auch ein Qualitätsmerkmal. Unsauber programmierte Newsletter landen auch gerne im Spamfilter.

Tools für Newsletter-Marketing

Damit Du Newsletter und E-Mail-Marketing effektiv umsetzen kannst, brauchst Du Tools. Hier sind zwei Beispiele, die für Gründer und etablierte Berater geeignet sind. Beide sind gut skalier- und erweiterbar. Etablierte Berater, mit einem guten Marketing-Budget, können das einen Profi übernehmen lassen, der das Beste heraus holt. Für Gründer gibt es aber auch bei beiden Anbietern kostenlose Starterpakete, welche perfekt für Gründer mit weniger Budget sind.

* Wir nutzen keine Affiliate Links. Das heißt: Wir verdienen nichts an diesen Bewertungen und möchten absolut neutral bleiben.

Inbound-Marketing Software Hubspot
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Hubspot – Inbound-Marketing

Hubspot ist eine der führenden All-in-one Plattformen für Inbound-Marketing. Es beinhaltet ein CRM, Marketing-, Sales und Kundenservice-Tools. 

Das Tool gibt selbst im laufenden Betrieb immer wieder wichtige Tipps, wie hohe Klick und Öffnungsraten erzielt werden. Zudem gibt es viele E-Mail-Vorlagen und das Erstellen der E-Mails ist per Drag & Drop sehr intuitiv und auch für Laien bedienbar. Aber es gibt auch für Profis schöne Möglichkeiten noch etwas aus den E-Mails heraus zu holen.

Hubspot lässt sich mit vielen schönen Basis-Optionen kostenlos einrichten. Für Berater mit etwas Budget lohnt sich schon der Sprung auf die immer noch günstigen Tarife „Marketing Starter“ oder „Starter Suite“. Um diese voll auszuschöpfen, braucht es dann aber noch etwas Unterstützung.

E-Mail-Marketing Software Cleverreach
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Cleverreach – Newsletter-Marketing

Cleverreach ist eine spezialisierte E-Mail-Marketing Lösung. Sie tut das und nichts anderes, aber das auch wirklich gut. Auch hier gibt es ein kostenfreies Angebot für (noch) kleine Kunden. Zudem gibt es schöne Vorlagen für E-Mails. Diese sind noch besser individualisierbar als bei Hubspot, aber dadurch ist es auch etwas komplexer und etwas anfälliger für Fehler.

Cleverreach ist zwar „nur“ ein E-Mail-Service, bietet aber zahlreiche Integrationsmöglichkeiten für andere CRM-Systeme, Webseiten und Anderes.

Aufgrund des Funktionsumfangs, Ausbaufähigkeit und Bedienbarkeit empfehlen wir eher die All-in-one Lösung vom Hubspot.

Monitoring

Damit Dein E-Mail-Marketing langfristig erfolgreich wird, solltest Du bestimmte Kennzahlen im Auge haben. Daran erkennst Du, was Deine Leser interessiert oder wie Du zum Beispiel Newsletter noch besser machst.

1. Klickrate (CTR)

Das ist die Prozentzahl der E-Mail-Empfänger, die einen oder mehrere Links in Deiner E-Mail angeklickt haben.

50 Klicks gesamt / 1.000 zugestellte E-Mails = 5% Klickrate

Die Klickrate (Clickthrough Rate, CTR) ist wohl die beliebteste Kennzahl. Sie zeigt recht einfach die Performance jeder einzelnen versandten E-Mail. Hier kannst Du dann nachverfolgen, wie sich Deine Klickrate über die Zeit verändert.

2) Conversion Rate

Das ist der Prozentsatz an Empfängern, die auf einen Link in einer E-Mail geklickt und eine Handlung vollzogen haben. Das kann ein ausgefülltes Formular, ein PDF-Download oder eine Seminaranmeldung sein.

20 ausgefüllte Formulare / 1.000 E-Mails zugestellt = 2 % Conversion Rate

Die Conversion Rate ist im B2B und bei Beratern oft eine harte Nuss. Man muss wirklich etwas bieten, um Konversionen zu provozieren. Bei einem Online-Shop ist diese Zahl durchgängig nutzbar, da man immer Angebote und Aktionen (niedrigschwellige Kaufangebote) bietet. Bei Beratern funktioniert diese Zahl oft eher auf Kampagnenbasis.

3. Bounce Rate

Das ist der Prozentsatz all Deiner versendeten E-Mails, welche irgendwo auf dem Weg zum Empfänger hängen bleiben.

5 unzustellbare E-Mails / 1.000 versendete E-Mails = 0,5 % Bounce Rate

Hier gibt zwei verschiedene Arten nicht zustellbaren E-Mails:

Soft Bounces sind vorübergehende Probleme mit einer gültigen E-Mail-Adressen. Probiere es einfach später nochmal.

Hard Bounces sind deaktivierte oder nicht-vorhandenen Adressen. Das Problem wird durch erneutes Senden nicht besser. Entferne solche Adressen schnell aus Deinem Verteiler, da das Einfluss auf Deine Reputation bei Spamfiltern haben kann.

Gründe für Abmeldungen im Newsletter Marketing
Klicken zum vergrößern – Quelle: hubspot.com

4. Listenwachstumsrate

Das ist einfach die Rate, mit der Deine E-Mail-Empfängerliste wächst.

(50 neue Abonnenten – 10 abgemeldete Empfänger/Bounces) / 1.000 E-Mail-Adressen in im Verteiler = 4 % Listenwachstumsrate

Diese Zahl ist wichtig, um das Wachstum Deines Verteilers im Auge zu behalten. Du willst Deine Reichweite ja vergrößern.

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